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Das Europäische Parlament hat den Grundsatz "Löschen vor Sperren" in einer aktuellen Entschließung noch einmal unterstrichen. Im Kampf gegen Cybercrime und Kinderpornographie "sollten kriminelle Inhalte an der Quelle gelöscht werden, bevor erwogen wird, Webseiten zu blockieren." Anlass für die Entschließung ist die Positionierung des Parlaments in der Debatte um die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) und das Internet Governance Forum (IGF). Das Parlament nutzte die Gelegenheit zu einer grundsätzlichen Positionsbestimmung in Fragen der internationalen Netz- und Selbstverwaltung.


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